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WICHTIG: Petition gegen Schleichwerbung

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1 WICHTIG: Petition gegen Schleichwerbung am Do Jan 05, 2017 3:21 pm

Apfelschorle


Wurde von Kleiderkreisel aus gestartet, hier kann man unterzeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/produktplazierungen-mehr-transparenz-und-kennzeichnung

und darum geht's:

Produktplatzierungen: mehr Transparenz und Kennzeichnung!
-

Wir möchten mehr Transparenz im Bereich Produktplatzierung bewirken und fordern daher

- Eine Überprüfung der aktuellen Gesetzeslage
- Eine Gesetzesreform zum Umgang mit Werbung und Schleichwerbung auf social media Plattformen
- Eine Kennzeichnungspflicht, die über Kürzel wie #ad oder #sp hinausgeht.
- Geldbußen für Schleichwerbung

Sämtliche Social-Media-Plattformen wie z.B. Instagram, Snapchat, Facebook entwickeln sich zu einer reinen Werbeplattform. Das ganze erfolgt durch gestellte Fotos, Unpackings, Testberichte und viele weitere Wege, die sich in den letzten Monaten immer weiter ausbauen. Hier wird alles mögliche beworben. Uhren, Kaffee, Kosmetikprodukte bis hin zu Hotels oder Reiseveranstaltern. Natürlich kann man jetzt sagen, jeder kann selber entscheiden was er anschaut und wie viel Werbung er zulässt. Das Problem ist hier aber, die Werbung wird in den seltensten Fällen gekennzeichnet. Die meisten wissen also gar nicht, dass sie den ganzen Tag mit heimlichen Produktplatzierungen (= Schleichwerbung) zugeschüttet werden.

"Oh Mädels, die neue Kaffee-Latte von XY schmeckt richtig gut" "mega süßes Cafe an der Ecke XY in XY gespotted" "heute geht´s endlich shoppen in XY Kaufhaus"

Hättest du gleich erkannt, dass es sich bei allen drei Postings um bezahlte Produktplatzierungen handelt? Die Bloggerin XY hat Geld dafür erhalten, dass Sie so tut als würde ihr der neue Kaffee schmecken. Wenn man dann noch weiterforscht findet man heraus, dass besagte Bloggerin nicht einmal Kaffee trinkt. Mysteriös

Wer hat sich nicht schon dazu hinreißen lassen ein Produkt nachzukaufen, weil Blogger XY darauf schwört. Und wer war dann enttäuscht, weil der versprochene "Glow Effekt" bei den sündhaft teuren Ampulen für das Gesicht der Firma XY eher einer fettigen Schweineschwarte gleicht? Der Blogger XY schwört darauf gar nicht, er wurde einfach nur dafür bezahlt genau das zu sagen. Hättest du das Produkt trotzdem gekauft, wenn du gewusst hättest, dass Blogger XY ein Haufen Geld dafür erhält? Wusstest du, dass die Firmen den Bloggern sogar teilweise vorgeben was genau man schreiben soll?

„Nach dem Telemediengesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG) ist Schleichwerbung verboten, denn die sogenannte „kommerzielle Kommunikation“ muss deutlich als solche erkennbar sein. Auch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§ 4 Nr. 3 UWG) sind verschleierte geschäftliche Handlungen mit Werbecharakter unzulässig.“

Macht man also beispielsweise unter einem Post auf Instagram, welches nicht als "Werbung" oder "gesponsert" gekennzeichnet wurde, darauf aufmerksam, wird man in den meisten Fällen direkt blockiert von den Bloggern. Das muss sich ändern! Laut Instagram müssen sich User an das geltende Gesetz halten. Versucht man dazu Instagram zu kontaktieren erhält man keine Rückmeldung. Versucht man ungekennzeichnete Postings bei Medienanstalten zu melden sieht das exakt gleich aus - man wird ignoriert.

Schwer wird es auf Snapchat. Die App ermöglicht es einem für 24 Stunden Bilder oder Kurz-Videos hochzuladen, danach löschen sich diese automatisch. Wie soll man hier prüfen wie es mit ungekennzeichneten Postings aussieht?
Begründung:

"Ihr Lieben.." die Online-Welt der Blogger suggeriert uns schnell das Bild einer lieben Freundin, die uns was Gutes möchte, wenn sie uns die neuste Creme vorstellt. Wie viele Jüngere sind schon auf Snapchat und Instagram vertreten und erkennen nicht direkt, dass es sich hier nicht um das neue Wundermittel von einer "Freundin" empfohlen, handelt, sondern um einen bezahlten Post. Kann dein 14-jähriges Ich unterscheiden, dass es sich bei dem Post über den "super coolen Urlaub" um eine gesponserte Reise handelt?

Unglücklicherweise wird (bezahlte) Werbung jedoch nur selten gekennzeichnet, was dazu führt, dass der Nutzer nicht zwischen bezahlter Werbung und eigener Meinung unterscheiden kann. Selbst wenn man das ganze kritisch begutachtet, man erkennt nicht immer direkt ob es sich um einen bezahlten Post handelt, oder nicht. Der Schutz des Verbrauchers wird deutlich missachtet

Wir werden jeden Tag mit Werbung konfrontiert. Wir fordern, dass es ein einheitliches Gesetz verabschiedet wird, dass sämtliche (!) Influencer (Blogger, Youtuber, Snaptchatter) dazu zwingt bezahlte Werbebeiträge transparent zu kennzeichnen, sodass für den Nutzer (Verbraucher) auf den ersten Blick erkennbar ist, dass es sich um bezahlte Werbung handelt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

einer der betreiber der petitionsplattform ist wohl begeistert und will die petition pushen, bei 500 unterschrieben soll sie auf die startseite. also bitte beteiligen! Very Happy

ToffiFee


Admin
Ich habe den 2. Thread gelöscht und den hier ganz oben angepinnt. So entstehen nicht mehrere Diskussionsstränge und alles bleibt gesammelt.


Finde es einer super Idee - habe auch schon unterzeichnet.

Apfelschorle


super, danke dir.

Reexa


Habe auch unterzeichnet. Finde es voll super!

Gast


Gast
Richtig tolle Aktion!

rosequeen88


Ich habe mich auch direkt eingetragen, eine super Sache !!!

Larina


Gute Sache! Bin ebenfalls dabei

Pastinake


Bin neu hier, und mach direkt mit!

hackfress


noch 2 bis 500!

10 Re: WICHTIG: Petition gegen Schleichwerbung am Fr Jan 06, 2017 10:42 pm

mauziwauzi


Super Idee, ich habe auch mitgemacht! Mich nervt alleine schon die ganze Werbung im TV und inzwischen wird man ja überall auf sämtlichen Medien damit zugeballert

lorely


Ich mache auch mit!

trodat


Ich habe natürlich auch unterschrieben.

Reexa


Hab ich aus dem KK-Forum:
http://www.horizont.net/marketing/nachrichten/Gegen-Schleichwerbung-Online-Petition-fordert-bessere-Kennzeichnung-fuer-Influencer-Marketing-145239

Blume


Habt ihr gesehen? Luisa hat die Petition auf Snapchat promotet

Mäusken


top, wird unterschrieben Very Happy

Apfelschorle


passend dazu: https://www.youtube.com/watch?v=X5Fwn5YNqew

ich wusste gar nicht, dass der kohlsalat beim wdr arbeitet. find ich aber gut, die reportage! ein anwalt kommt dazu zu wort und erzählt was zu den rechtlichen grundlagen.

konkrete zahlen für instagramposting laut einer agentur (dieser: http://www.welovetoshare.de/)
bei ca. 40 k followern: 100 - 350 euro
bei 600 - 800 k followern: 4 stellig, 1.000 - 3.500 euro und noch höher

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