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Piepmadame und Wiebki

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76 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 1:59 pm

F.


Und genauso wenig stillt sich ein Kind ab oder nicht ab, weiö die anderen Kinder nicht mehr gestillt werden.
Dass eigenes Verhalten "peinlich" oder unangenehm ist, weil man sich als einiger aus einer Gruppe so verhält, DAS bringen wir Erwachsenen doch den Kindern selbst bei bzw. reden es ihnen ein. Das ist doch kein natürliches Verhalten

77 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:06 pm

Gast


Gast
Na hoffentlich denkst du da dran, wenn dir mal jemand neutrales erzählen will, wie du mit deinem Kind umzugehen hast und wie lange es normal ist sein Kind zu stillen.
Es ist ja nicht falsch, dass kinderlose nen anderen Blick auf die Sache haben. Ich würde mir trotzdem von niemandem sagen lassen, wie lange ich mein Kind zu stillen habe und was da normal ist und was nicht.
Gaaaaaanz früher, haben unsere lieben Vorfahren ihr Kinder so lange gestillt wie es nur ging, weil so immer Nahrung vorhanden war. Das ist einfach was völlig normales. Klar haben wir jetzt andere Zeiten. Aber wieso muss etwas natürliches was gut ist fürs Kind (ich glaube kaum, dass die piepmadame nen seelischen Schaden vom Stillen davon tragen wird) aufeinmal schlecht sein?

Dass viele 2 oder 3-jährige nicht mehr gestillt werden, hat einfach mit der sexualisierung der Brust zu tun. Viele wollen die für ihren Partner wieder haben. So ein bullshit. Der hat vorher vielleicht schon jahrelang daran rumgenuckelt und gespielt und wird es nach dem abstillen auch wieder jahrelang machen dürfen. Davon wird der schon nicht sterben. Aber die Männer sind natürlich nicht unnormal oder von Ihrer Frau abhängig wenn sie so auf Brüste abgehen.

78 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:10 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:Und genauso wenig stillt sich ein Kind ab oder nicht ab, weiö die anderen Kinder nicht mehr gestillt werden.
Dass eigenes Verhalten "peinlich" oder unangenehm ist, weil man sich als einiger aus einer Gruppe so verhält, DAS bringen wir Erwachsenen doch den Kindern selbst bei bzw. reden es ihnen ein. Das ist doch kein natürliches Verhalten

Doch, Nachahumung ist völlig natürlich. Das muss einem niemand beibringen. Ich sprach nie davon, dass sie aufhört, weil es ihr peinlich ist, sondern, dass sie aufhört, weil sie wie die anderen sein will.

79 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:17 pm

HannahLynn

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F., Ich habe selbst drei Kinder und ich habe zwei davon etwa 8 Monate gestillt (Nummer drei nicht, denn das haben wir adoptiert). Klar ist stillen super und gesund, etc. und es ist tatsächlich der beste Start, dem man seinen Kindern bereiten kann, aber trotzdem gehe ich mit ganz vielen Argumenten von Wiebke überhaupt nicht mit. Wie kann man denn sagen, dass das Kind die Wahl hat? Es kennt doch gar keine Alternativen! Wiebke meint doch selbst, dass Stillen mehr sei als nur trinken, sondern dass es auch zum Trösten, Ausruhen, etc. gedacht ist. Das mag auch alles eine nette Idee sein, aber sobald das Kind nun traurig oder verletzt oder müde ist, sucht es die Brust - und da verstehe ich das Stillen nicht mehr, weil es einfach so viele Alternativen gibt, wie ich in diesen wirklich sensiblen Situationen mit meinem Kind umgehe! Wir können und hinlegen, ein Buch lesen, über alles reden, etc., aber mit drei Jahren ist Stillen nun wirklich nicht mehr der Lösungsansatz aller Probleme!

Ichmagspinat, dass viele Kinder mit 4 Jahren nicht mehr gestillt werden, hat schlicht und ergreifend auch damit zu tun, dass sich die Rolle der Frau in den letzten Jahren ziemlich geändert hat. Ich bin nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen - Schicht als Ärztin im Krankenhaus. Das habe ich gemacht, weil ich wollte und weil es finanziell notwendig war. Da hatte ich weder die Zeit noch den Rhythmus noch das Bedürfnis nach Schichtschluss zu stillen, weil es für MICH nicht mehr gepasst hat UND weil meine Kinder mit 6 Monaten alle beide von sich aus Nahrung der Brust vorgezogen haben. Ich bin sicherlich nicht die einzige Mutter, die nach den Geburten wieder arbeiten musste, ne?

80 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:17 pm

jetztmalehrlich

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Ichmagspinat schrieb:Na hoffentlich denkst du da dran, wenn dir mal jemand neutrales erzählen will, wie du mit deinem Kind umzugehen hast und wie lange es normal ist sein Kind zu stillen.
Es ist ja nicht falsch, dass kinderlose nen anderen Blick auf die Sache haben. Ich würde mir trotzdem von niemandem sagen lassen, wie lange ich mein Kind zu stillen habe und was da normal ist und was nicht.
Gaaaaaanz früher, haben unsere lieben Vorfahren ihr Kinder so lange gestillt wie es nur ging, weil so immer Nahrung vorhanden war. Das ist einfach was völlig normales. Klar haben wir jetzt andere Zeiten. Aber wieso muss etwas natürliches was gut ist fürs Kind (ich glaube kaum, dass die piepmadame nen seelischen Schaden vom Stillen davon tragen wird) aufeinmal schlecht sein?

Dass viele 2 oder 3-jährige nicht mehr gestillt werden, hat einfach mit der sexualisierung der Brust zu tun. Viele wollen die für ihren Partner wieder haben. So ein bullshit. Der hat vorher vielleicht schon jahrelang daran rumgenuckelt und gespielt und wird es nach dem abstillen auch wieder jahrelang machen dürfen. Davon wird der schon nicht sterben. Aber die Männer sind natürlich nicht unnormal oder von Ihrer Frau abhängig wenn sie so auf Brüste abgehen.

Ganz früher haben unsere Vorfahren auch Fleisch immer roh gegessen, weil sie das mit dem Feuer noch nicht draufhatten. Machen wir trotzdem nicht mehr. Nennt sich Entwicklung, Fortschritt, Denken, Aufklärung. Dieses "aber früher"-Argument finde ich leider in den meisten Fällen sehr schwach.


Die Männer hast ja du ins Spiel gebracht. Ich als Frau hätte da vielleicht auch einfach meine Brüste gerne für mich, aber das ist natürlich völlig absurd.

81 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:18 pm

jetztmalehrlich

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Und mal nebenbei bemerkt sagt hier auch keiner zu Wiebke, dass sie abstillen soll oder allgemein, was sie tun soll, hier wird sich allgemein darüber ausgetauscht. Über ihren Content.

82 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:21 pm

HannahLynn

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Ich bin diese Stilldiskussion wirlich wirklich leid. Auf der einen Seite will man erklären, dass Stillen ganz natürlich und gar keine Diskussion wert sei, im nächsten Schritt werden alle Frauen verurteilt, die irgendwann aus welchen Gründen auch immer nicht mehr stillen wollen, um dann wieder zu behaupten, dass es eine Beziehung sei, die für alle Seiten passen muss. Und dann werden in Posts munter Vergleiche mit der NS-Zeit gezogen. Sorry, aber das ist einfach nur hohl.

83 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:22 pm

jetztmalehrlich

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HannahLynn schrieb:F., Ich habe selbst drei Kinder und ich habe zwei davon etwa 8 Monate gestillt (Nummer drei nicht, denn das haben wir adoptiert). Klar ist stillen super und gesund, etc. und es ist tatsächlich der beste Start, dem man seinen Kindern bereiten kann, aber trotzdem gehe ich mit ganz vielen Argumenten von Wiebke überhaupt nicht mit. Wie kann man denn sagen, dass das Kind die Wahl hat? Es kennt doch gar keine Alternativen! Wiebke meint doch selbst, dass Stillen mehr sei als nur trinken, sondern dass es auch zum Trösten, Ausruhen, etc. gedacht ist. Das mag auch alles eine nette Idee sein, aber sobald das Kind nun traurig oder verletzt oder müde ist, sucht es die Brust - und da verstehe ich das Stillen nicht mehr, weil es einfach so viele Alternativen gibt, wie ich in diesen wirklich sensiblen Situationen mit meinem Kind umgehe! Wir können und hinlegen, ein Buch lesen, über alles reden, etc., aber mit drei Jahren ist Stillen nun wirklich nicht mehr der Lösungsansatz aller Probleme!

Ichmagspinat, dass viele Kinder mit 4 Jahren nicht mehr gestillt werden, hat schlicht und ergreifend auch damit zu tun, dass sich die Rolle der Frau in den letzten Jahren ziemlich geändert hat. Ich bin nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen - Schicht als Ärztin im Krankenhaus. Das habe ich gemacht, weil ich wollte und weil es finanziell notwendig war. Da hatte ich weder die Zeit noch den Rhythmus noch das Bedürfnis nach Schichtschluss zu stillen, weil es für MICH nicht mehr gepasst hat UND weil meine Kinder mit 6 Monaten alle beide von sich aus Nahrung der Brust vorgezogen haben. Ich bin sicherlich nicht die einzige Mutter, die nach den Geburten wieder arbeiten musste, ne?


Gerade die Trostsuche finde ich da so schwierig. Man kann (und sollte meiner Meinung nach) ein Kind anders trösten. Vielleicht etwas sinnvoller und vielleicht auch mit einer Möglichkeit, auf die es immer zurückgreifen kann. Hängt sie als Zehnjährige nach einem verlorenen Spiel auch an der Brust oder als Siebzehnjährige, wenn sie Liebeskummer hat? Oder wird bei Traurigkeit dann irgendwas in sich reingeschaufelt, weil das eben das Nahrungszentrum des Gehirns anregt?

84 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:22 pm

Gast


Gast
Ein Kind hat keine Wahl, weil es nichts anderes kennt? Also als meine Große von alleine nicht mehr wollte hat sie das VON SICH aus gemacht, ohne das sie Vergleiche ziehen hätte können. Sie wollte nicht mehr und Ende. Das hat sie doch mit zwei nicht bei irgendwelchen Freunden gesehen lol! lol! lol!

85 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:26 pm

HannahLynn

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Das hängt aber vielleicht auch davon ab, zu welchem Zweck ihr gestillt habe. Nur zur Nahrungsaufnahme? Zum Trösten? Zum Einschlafen? Bei Krankheit? Wenn das Kind wütend war?

Das ist doch der Punkt!

86 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:27 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:Ihr glaubt ernsthaft, ein 2/3-Jähriges Kind handelt auf Grundlage des Verhaltens gleichaltriger Kinder die es aus dem Kindergarten kennt? Bezogen auf körperliche Bedürfnisse?!
Wenn in der Kita 90% keine Windel mehr tragen, kann ein noch nicht trockenes Kind sicher animiert sein, auch mal auf die Toilette gehen wollen oder es ohne Windel zu probieren. Aber wenn das Kind körperlich/kognitiv noch nicht in der Lage ist, das zu steuern, wird es auch nicht schneller trocken werden können.

Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als nur hinkt, sagt das keiner.

1. Ja, Kinder ahmen bereits in sehr jungen Jahren nach (deswegen sagt Piepmadame beispielsweise auch "danke", obwohl es ihr nie jemand beigebracht hat). Das weiß man auch, wenn man sich minimal mit Kindern beschäftigt.
2. Stillen ist mit drei Jahren absolut kein Grundbedürfnis und das mit dem Toilettengang zu vergleichen, ist kaum klug.

87 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:31 pm

HannahLynn

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Klar schauen sich 2-3 Jährige Kinder Sachen im Kindergarten ab! Plötzlich will Madame auch einen roten Pulli, weil das andere Kind auch einen hat, das Vokabular wird um x-tausend Schimpfwörter erweitert, der Daumen wird plötzlich wieder in den Mund gesteckt, weil das ein anderes Kind auch macht und gerne verschränken Kinder mal die Arme, weil die Kindergärtnerin das auch macht, wenn sie "ein bisschen streng" sein will ...

88 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:31 pm

F.


HannahLynn schrieb:F., Ich habe selbst drei Kinder und ich habe zwei davon etwa 8 Monate gestillt (Nummer drei nicht, denn das haben wir adoptiert). Klar ist stillen super und gesund, etc. und es ist tatsächlich der beste Start, dem man seinen Kindern bereiten kann, aber trotzdem gehe ich mit ganz vielen Argumenten von Wiebke überhaupt nicht mit. Wie kann man denn sagen, dass das Kind die Wahl hat? Es kennt doch gar keine Alternativen! Wiebke meint doch selbst, dass Stillen mehr sei als nur trinken, sondern dass es auch zum Trösten, Ausruhen, etc. gedacht ist. Das mag auch alles eine nette Idee sein, aber sobald das Kind nun traurig oder verletzt oder müde ist, sucht es die Brust - und da verstehe ich das Stillen nicht mehr, weil es einfach so viele Alternativen gibt, wie ich in diesen wirklich sensiblen Situationen mit meinem Kind umgehe! Wir können und hinlegen, ein Buch lesen, über alles reden, etc., aber mit drei Jahren ist Stillen nun wirklich nicht mehr der Lösungsansatz aller Probleme!

Ichmagspinat, dass viele Kinder mit 4 Jahren nicht mehr gestillt werden, hat schlicht und ergreifend auch damit zu tun, dass sich die Rolle der Frau in den letzten Jahren ziemlich geändert hat. Ich bin nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen - Schicht als Ärztin im Krankenhaus. Das habe ich gemacht, weil ich wollte und weil es finanziell notwendig war. Da hatte ich weder die Zeit noch den Rhythmus noch das Bedürfnis nach Schichtschluss zu stillen, weil es für MICH nicht mehr gepasst hat UND weil meine Kinder mit 6 Monaten alle beide von sich aus Nahrung der Brust vorgezogen haben. Ich bin sicherlich nicht die einzige Mutter, die nach den Geburten wieder arbeiten musste, ne?


Und ich habe selbst ein 2,5jähriges Kind, welches noch (recht viel) gestillt wird. Und das ganz besonders in den Situationen, in denen es Trost/ Geborgenheit/ Sicherheit benötigt. Und wenn ich mal in einer solchen Situation frage "Wollen wir einfach kuschen?" oder "Willst du es mal ohne Mamas Milch (ihre Bezeichnung fürs Stillen) probieren?" , dann sagt sie selbst "Nein, ich möchte Mamas Milch".

" aber mit drei Jahren ist Stillen nun wirklich nicht mehr der Lösungsansatz aller Probleme! "
Wie kommst du darauf?! Woher kommt diese "magische" Altergrenze?! Wenn das bei deinen Kindern anders war, dann ist das doch vollkommen in Ordnung. Wie du in meinem Fall siehst, ist es aber eben auch manchmal so, dass das Kind es SELBST noch länger einfordert.

89 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:35 pm

HannahLynn

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Genau wie du es sagst: Für euch passt das, für andere nicht! Wieso muss ich denn dann mit meiner Meinung so missionieren gehen? Wieso muss ich denn dann so gegen andere Mütter schießen, die aus besagten Gründen einen anderen Weg gegangen sind? Du hast gerade perfekt den Ursprung beschrieben, wie die Diskussion hier überhaupt zu Stande kam!

Es gibt bestimmt auch keine magische Altersgrenze, aber ab einer bestimmten Reife ist ein Kind durchaus in der Lage, seine Gefühle zu artikulieren und gemeinsam neue Wege zu finden, die auch in Lebenslagen anwendbar sind, in denen Mama nicht da ist. Das heißt ja nicht, dass alles andere dann abgeschafft gehört, aber ich muss mich auch um Alternativen kümmern - das ist meine Aufgabe als Mutter.

90 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:35 pm

F.


jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:Ihr glaubt ernsthaft, ein 2/3-Jähriges Kind handelt auf Grundlage des Verhaltens gleichaltriger Kinder die es aus dem Kindergarten kennt? Bezogen auf körperliche Bedürfnisse?!
Wenn in der Kita 90% keine Windel mehr tragen, kann ein noch nicht trockenes Kind sicher animiert sein, auch mal auf die Toilette gehen wollen oder es ohne Windel zu probieren. Aber wenn das Kind körperlich/kognitiv noch nicht in der Lage ist, das zu steuern, wird es auch nicht schneller trocken werden können.

Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als nur hinkt, sagt das keiner.

1. Ja, Kinder ahmen bereits in sehr jungen Jahren nach (deswegen sagt Piepmadame beispielsweise auch "danke", obwohl es ihr nie jemand beigebracht hat). Das weiß man auch, wenn man sich minimal mit Kindern beschäftigt.
2. Stillen ist mit drei Jahren absolut kein Grundbedürfnis und das mit dem Toilettengang zu vergleichen, ist kaum klug.


Dass Kinder nicht nachahmen, habe ich nie behauptet, und dass sie es machen, weiß ich auch. Ich habe mich auf die KÖRPERLICHEN BEDÜRFNISSE bezogen UND darauf, dass sie mit 2 Jahren entsprechendes Verhalten nicht daraus resultiert, weil sie das Gefühl haben ein Außenseiter zu sein.
Da hast du mich wohl leider falsch verstanden.



Zuletzt von F. am So Okt 08, 2017 2:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

91 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:44 pm

F.


HannahLynn schrieb:Genau wie du es sagst: Für euch passt das, für andere nicht! Wieso muss ich denn dann mit meiner Meinung so missionieren gehen? Wieso muss ich denn dann so gegen andere Mütter schießen, die aus besagten Gründen einen anderen Weg gegangen sind? Du hast gerade perfekt den Ursprung beschrieben, wie die Diskussion hier überhaupt zu Stande kam!

Es gibt bestimmt auch keine magische Altersgrenze, aber ab einer bestimmten Reife ist ein Kind durchaus in der Lage, seine Gefühle zu artikulieren und gemeinsam neue Wege zu finden, die auch in Lebenslagen anwendbar sind, in denen Mama nicht da ist. Das heißt ja nicht, dass alles andere dann abgeschafft gehört, aber ich muss mich auch um Alternativen kümmern - das ist meine Aufgabe als Mutter.

Ich denke, dass es Wiebke einfach nur darum geht, aufzuklären bzw. Mut zu machen.
Es kommt leider andauernd vor, dass Langzeitstillende nicht mit der von dir beschriebenen gegenseitigen Akzeptanz konfrontiert werden. Dass sie verunsichert werden und dass ihnen eingeredet wird, sie seien nicht normal. Und da finde ich es schon angebracht, immer wieder drüber zu sprechen.

Und dass immer wieder behauptet wird (da beziehe ich mich jetzt nicht auf dich), Wiebke würde alle Nicht-langzeitstillenden verteufeln, ist doch totaler Quatsch. Sie spricht von sich und ihrer Situation und betont immer wieder, dass sie keinen anderen Weg verurteilt.

92 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:50 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:
jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:Ihr glaubt ernsthaft, ein 2/3-Jähriges Kind handelt auf Grundlage des Verhaltens gleichaltriger Kinder die es aus dem Kindergarten kennt? Bezogen auf körperliche Bedürfnisse?!
Wenn in der Kita 90% keine Windel mehr tragen, kann ein noch nicht trockenes Kind sicher animiert sein, auch mal auf die Toilette gehen wollen oder es ohne Windel zu probieren. Aber wenn das Kind körperlich/kognitiv noch nicht in der Lage ist, das zu steuern, wird es auch nicht schneller trocken werden können.

Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als nur hinkt, sagt das keiner.

1. Ja, Kinder ahmen bereits in sehr jungen Jahren nach (deswegen sagt Piepmadame beispielsweise auch "danke", obwohl es ihr nie jemand beigebracht hat). Das weiß man auch, wenn man sich minimal mit Kindern beschäftigt.
2. Stillen ist mit drei Jahren absolut kein Grundbedürfnis und das mit dem Toilettengang zu vergleichen, ist kaum klug.


Dass Kinder nicht nachahmen, habe ich nie behauptet, und dass sie es machen, weiß ich auch. Ich habe mich auf die KÖRPERLICHEN BEDÜRFNISSE bezogen UND darauf, dass sie mit 2 Jahren entsprechendes Verhalten nicht daraus resultiert, weil sie das Gefühl haben ein Außenseiter zu sein.
Da hast du mich wohl leider falsch verstanden.

Mit drei Jahren ist Stillen aber kein KÖRPERLICHES BEDÜRFNIS mehr, Nahrungsaufnahme funktioniert da nämlich schon anders. Man hat da nämlich schon Zähne.

93 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:51 pm

Gast


Gast
Hannahlynn, nein bist du nicht. Ich bin auch nach 7 Monaten wieder arbeiten gegangen. Ich finde einfach, dass sich diese Diskussion hier nicht nur auf Wiebke und ihre Art bezieht.

94 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:52 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:
HannahLynn schrieb:Genau wie du es sagst: Für euch passt das, für andere nicht! Wieso muss ich denn dann mit meiner Meinung so missionieren gehen? Wieso muss ich denn dann so gegen andere Mütter schießen, die aus besagten Gründen einen anderen Weg gegangen sind? Du hast gerade perfekt den Ursprung beschrieben, wie die Diskussion hier überhaupt zu Stande kam!

Es gibt bestimmt auch keine magische Altersgrenze, aber ab einer bestimmten Reife ist ein Kind durchaus in der Lage, seine Gefühle zu artikulieren und gemeinsam neue Wege zu finden, die auch in Lebenslagen anwendbar sind, in denen Mama nicht da ist. Das heißt ja nicht, dass alles andere dann abgeschafft gehört, aber ich muss mich auch um Alternativen kümmern - das ist meine Aufgabe als Mutter.

Ich denke, dass es Wiebke einfach nur darum geht, aufzuklären bzw. Mut zu machen.
Es kommt leider andauernd vor, dass Langzeitstillende nicht mit der von dir beschriebenen gegenseitigen Akzeptanz konfrontiert werden. Dass sie verunsichert werden und dass ihnen eingeredet wird, sie seien nicht normal. Und da finde ich es schon angebracht, immer wieder drüber zu sprechen.

Und dass immer wieder behauptet wird (da beziehe ich mich jetzt nicht auf dich), Wiebke würde alle Nicht-langzeitstillenden verteufeln, ist doch totaler Quatsch. Sie spricht von sich und ihrer Situation und betont immer wieder, dass sie keinen anderen Weg verurteilt.

Natürlich verteufelt sie das doch. Alleine die heutige Story. "Ich könnte jetzt sagen, dass ..., aber ich sags nicht." Doch, genau da hat sies doch gesagt. Genau das vermittelt sie doch.
Frauen, die ihren zur normalen Nahrungsaufnahme fähigen Kindern nicht mehr ihre Nippel servieren, sind egoistisch oder nicht informiert. Das vermittelt sie dauernd.

95 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 2:55 pm

F.


jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:
jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:Ihr glaubt ernsthaft, ein 2/3-Jähriges Kind handelt auf Grundlage des Verhaltens gleichaltriger Kinder die es aus dem Kindergarten kennt? Bezogen auf körperliche Bedürfnisse?!
Wenn in der Kita 90% keine Windel mehr tragen, kann ein noch nicht trockenes Kind sicher animiert sein, auch mal auf die Toilette gehen wollen oder es ohne Windel zu probieren. Aber wenn das Kind körperlich/kognitiv noch nicht in der Lage ist, das zu steuern, wird es auch nicht schneller trocken werden können.

Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als nur hinkt, sagt das keiner.

1. Ja, Kinder ahmen bereits in sehr jungen Jahren nach (deswegen sagt Piepmadame beispielsweise auch "danke", obwohl es ihr nie jemand beigebracht hat). Das weiß man auch, wenn man sich minimal mit Kindern beschäftigt.
2. Stillen ist mit drei Jahren absolut kein Grundbedürfnis und das mit dem Toilettengang zu vergleichen, ist kaum klug.


Dass Kinder nicht nachahmen, habe ich nie behauptet, und dass sie es machen, weiß ich auch. Ich habe mich auf die KÖRPERLICHEN BEDÜRFNISSE bezogen UND darauf, dass sie mit 2 Jahren entsprechendes Verhalten nicht daraus resultiert, weil sie das Gefühl haben ein Außenseiter zu sein.
Da hast du mich wohl leider falsch verstanden.

Mit drei Jahren ist Stillen aber kein KÖRPERLICHES BEDÜRFNIS mehr, Nahrungsaufnahme funktioniert da nämlich schon anders. Man hat da nämlich schon Zähne.

Es geht dabei um das Bedürfnis nach Nähe .

96 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 3:02 pm

F.


jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:
HannahLynn schrieb:Genau wie du es sagst: Für euch passt das, für andere nicht! Wieso muss ich denn dann mit meiner Meinung so missionieren gehen? Wieso muss ich denn dann so gegen andere Mütter schießen, die aus besagten Gründen einen anderen Weg gegangen sind? Du hast gerade perfekt den Ursprung beschrieben, wie die Diskussion hier überhaupt zu Stande kam!

Es gibt bestimmt auch keine magische Altersgrenze, aber ab einer bestimmten Reife ist ein Kind durchaus in der Lage, seine Gefühle zu artikulieren und gemeinsam neue Wege zu finden, die auch in Lebenslagen anwendbar sind, in denen Mama nicht da ist. Das heißt ja nicht, dass alles andere dann abgeschafft gehört, aber ich muss mich auch um Alternativen kümmern - das ist meine Aufgabe als Mutter.

Ich denke, dass es Wiebke einfach nur darum geht, aufzuklären bzw. Mut zu machen.
Es kommt leider andauernd vor, dass Langzeitstillende nicht mit der von dir beschriebenen gegenseitigen Akzeptanz konfrontiert werden. Dass sie verunsichert werden und dass ihnen eingeredet wird, sie seien nicht normal. Und da finde ich es schon angebracht, immer wieder drüber zu sprechen.

Und dass immer wieder behauptet wird (da beziehe ich mich jetzt nicht auf dich), Wiebke würde alle Nicht-langzeitstillenden verteufeln, ist doch totaler Quatsch. Sie spricht von sich und ihrer Situation und betont immer wieder, dass sie keinen anderen Weg verurteilt.

Natürlich verteufelt sie das doch. Alleine die heutige Story. "Ich könnte jetzt sagen, dass ..., aber ich sags nicht." Doch, genau da hat sies doch gesagt. Genau das vermittelt sie doch.
Frauen, die ihren zur normalen Nahrungsaufnahme fähigen Kindern nicht mehr ihre Nippel servieren, sind egoistisch oder nicht informiert. Das vermittelt sie dauernd.

Eben, heutige Story: "ich sage nicht, dass jeder stillen muss, bis ihm die Nippel abfallen [...] beide Seiten müssen damit glücklich sein"
Meiner Meinung nach vermittelt sie DAS dauernd.

97 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 3:02 pm

schnaeggehuesli

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Mir persönlich ist es grundsätzlic wurscht, wer sein Kind wie lange stillt. Solange das nicht in Richtung Missionieren geht und man andere davon überzeugen will und alle die es anders machen als man selbst verteufelt, ist mir das wirklich herzlich egal.
Meins wäre Langzeitstillen nicht, mein Grosser hat sich mit 11 Monaten abgestillt und der Kleine (9 Monate) will auch nur noch vor dem Einschlafen. Darüber bin ich ganz froh eigentlich.

Und natürlich haben Kinder mit drei Jahren so langsam mal ein natürliches Schamgefühl, ganz ohne dass Erwachsene das antrainieren würden. Die Piepmadame wird ja auch in der Öffentlichkeit gestillt, wenn da mal blöde Kommentare von anderen Kindern kommen könnten könnte ich mir schon vorstellen dass sie sich dann geniert und nicht mehr will.
Aber solange das Kind das will und es auch für die Mama ok ist, soll es doch jeder so handhaben wie es für ihn stimmt. Mich stört an ihr wirklich nur dieses permamente "schaut her, ich stille noch und das ist das Beste und Tollste was man machen kann!"

98 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 3:22 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:
jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:
jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:Ihr glaubt ernsthaft, ein 2/3-Jähriges Kind handelt auf Grundlage des Verhaltens gleichaltriger Kinder die es aus dem Kindergarten kennt? Bezogen auf körperliche Bedürfnisse?!
Wenn in der Kita 90% keine Windel mehr tragen, kann ein noch nicht trockenes Kind sicher animiert sein, auch mal auf die Toilette gehen wollen oder es ohne Windel zu probieren. Aber wenn das Kind körperlich/kognitiv noch nicht in der Lage ist, das zu steuern, wird es auch nicht schneller trocken werden können.

Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mehr als nur hinkt, sagt das keiner.

1. Ja, Kinder ahmen bereits in sehr jungen Jahren nach (deswegen sagt Piepmadame beispielsweise auch "danke", obwohl es ihr nie jemand beigebracht hat). Das weiß man auch, wenn man sich minimal mit Kindern beschäftigt.
2. Stillen ist mit drei Jahren absolut kein Grundbedürfnis und das mit dem Toilettengang zu vergleichen, ist kaum klug.


Dass Kinder nicht nachahmen, habe ich nie behauptet, und dass sie es machen, weiß ich auch. Ich habe mich auf die KÖRPERLICHEN BEDÜRFNISSE bezogen UND darauf, dass sie mit 2 Jahren entsprechendes Verhalten nicht daraus resultiert, weil sie das Gefühl haben ein Außenseiter zu sein.
Da hast du mich wohl leider falsch verstanden.

Mit drei Jahren ist Stillen aber kein KÖRPERLICHES BEDÜRFNIS mehr, Nahrungsaufnahme funktioniert da nämlich schon anders. Man hat da nämlich schon Zähne.

Es geht dabei um das Bedürfnis nach Nähe .

Das war klar, dieses kann man aber anders stillen (Wortspiel unbeabsichtigt). Kuscheln z.B.
Das durch für zahnlose Säuglinge (wie der Name schon sagt) bestimmte Nahrungsaufnahme zu stillen, halte ich für fragwürdig.

99 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 3:29 pm

jetztmalehrlich

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F. schrieb:
jetztmalehrlich schrieb:
F. schrieb:
HannahLynn schrieb:Genau wie du es sagst: Für euch passt das, für andere nicht! Wieso muss ich denn dann mit meiner Meinung so missionieren gehen? Wieso muss ich denn dann so gegen andere Mütter schießen, die aus besagten Gründen einen anderen Weg gegangen sind? Du hast gerade perfekt den Ursprung beschrieben, wie die Diskussion hier überhaupt zu Stande kam!

Es gibt bestimmt auch keine magische Altersgrenze, aber ab einer bestimmten Reife ist ein Kind durchaus in der Lage, seine Gefühle zu artikulieren und gemeinsam neue Wege zu finden, die auch in Lebenslagen anwendbar sind, in denen Mama nicht da ist. Das heißt ja nicht, dass alles andere dann abgeschafft gehört, aber ich muss mich auch um Alternativen kümmern - das ist meine Aufgabe als Mutter.

Ich denke, dass es Wiebke einfach nur darum geht, aufzuklären bzw. Mut zu machen.
Es kommt leider andauernd vor, dass Langzeitstillende nicht mit der von dir beschriebenen gegenseitigen Akzeptanz konfrontiert werden. Dass sie verunsichert werden und dass ihnen eingeredet wird, sie seien nicht normal. Und da finde ich es schon angebracht, immer wieder drüber zu sprechen.

Und dass immer wieder behauptet wird (da beziehe ich mich jetzt nicht auf dich), Wiebke würde alle Nicht-langzeitstillenden verteufeln, ist doch totaler Quatsch. Sie spricht von sich und ihrer Situation und betont immer wieder, dass sie keinen anderen Weg verurteilt.

Natürlich verteufelt sie das doch. Alleine die heutige Story. "Ich könnte jetzt sagen, dass ..., aber ich sags nicht." Doch, genau da hat sies doch gesagt. Genau das vermittelt sie doch.
Frauen, die ihren zur normalen Nahrungsaufnahme fähigen Kindern nicht mehr ihre Nippel servieren, sind egoistisch oder nicht informiert. Das vermittelt sie dauernd.

Eben, heutige Story: "ich sage nicht, dass jeder stillen muss, bis ihm die Nippel abfallen [...] beide Seiten müssen damit glücklich sein"
Meiner Meinung nach vermittelt sie DAS dauernd.

Das mit "ich könnte auch sagen, andere Mütter sind egoistisch", hast du absichtlich überhört?

Mit diesem "ich könnte auch sagen, dass XY, mach ich aber nicht", sagt man eigentlich genau das, was man "sagen könnte", zieht aber nur sicherheitshalber den Kopf aus der Schlinge, indem man ein "ich sags aber eh nicht" dranhängt. Gesagt hat mans halt trotzdem.

100 Re: Piepmadame und Wiebki am So Okt 08, 2017 4:13 pm

HannahLynn

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Andere Mütter sind doof und bei Regeln laufen meine Kinder Gefahr, zu Nachläufern zu werden, die anderen wehtun.

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