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wirsind_suess

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1 wirsind_suess am Mo Nov 06, 2017 10:40 pm

Mareike11


Weil doch einige einen eigenen Thread für Franzi wollten.

2 Re: wirsind_suess am Mo Nov 06, 2017 11:07 pm

LisaW90


Sie ist unglücklich.... Ich versteh das mit dem Umzug auch nicht ganz. Sie ist umgezogen weil sie im Norden mehr verdient oder?
Ihr armer Typ ist mitgezogen, alles aufgegeben in der Heimat und jetzt jammert sie trotzdem noch rum... Very Happy Wenn der Kinderwunsch damals schon absehbar war, hätte ich mir das echt überlegt und wäre lieber bei meiner Familie geblieben. Arbeiten tut sie ja jetzt eh nicht mehr.

3 Re: wirsind_suess am Mo Nov 06, 2017 11:34 pm

Frollein_diesunddas


Ich hab mir vor paar Tagen ein paar ihrer alten Videos angesehen..ein komplett anderer Mensch, Wahnsinn.

4 Re: wirsind_suess am Mo Nov 06, 2017 11:47 pm

Schnapple

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Ich finde auch, das macht richtig betroffen. Und nicht, weil sie jetzt Mathilda hat, sondern weil sie sich selbst und ihre Interessen so aufgegeben hat. Außerdem nervt die tägliche Verkaufsshow (Hellofresh, Duschkopf, etc)  nur noch.

5 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 4:00 am

Mareike11


Ich bin gespannt was sie uns die nächsten Tage erzählt, was der Grund für ihre niedergeschlagene Stimmung war.

6 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 5:39 am

Frollein_diesunddas


Christof hat doch jetzt Elternzeit - gefühlt ist Franzi aber genauso gestresst bzw man kriegt den Eindruck, als würde dennoch den ganzen Tag alles an ihr hängen..eigentlich sollte sie doch gerade jetzt etwas glücklicher oder entspannter sein können :(

7 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 6:45 am

blumenmädchen

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Ich fand es neulich irgendwie ziemlich schockierend, dass sie so mega dankbar war und extrem hervorgehoben hat, dass er sich mittags 3 Stunden um Mathilda gekümmert hat, damit sie schlafen kann. Das ist für mich einfach selbstverständlich, wenn man gemeinsam ein Kind erzieht.

Wobei man da, wie im Familienblogger-Thread schon geschrieben wurde, auch nicht weiß, wie sehr Franzi ihn "ranlässt". Ich habe im Bekanntenkreis auch eine Familie, in der der Vater einfach nichts mit seinem Kind machen darf, weil die Mutter ihm scheinbar nicht vertraut (und ihn auch vor anderen teilweise echt blöd dastehen lässt). Trotzdem jammert die Mutter total oft, dass sie ja so gestresst und übermüdet ist...

8 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 7:37 am

Gast


Gast
Dabei sind Papas oft so gute Mamas. Laughing Mein Ex und ich - da gab es für unseren Sohn keinen Unterschied - er hat sich genau so gekümmert wie ich.
Ich hab sehr schnell gelernt, ihm zu vertrauen - zu meinem eigenen Wohl. Wink

9 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 7:55 am

Mareike11


Hat Franzi denn überhaupt Freundinnen im Norden? Außer der Nina.. ich finde sie ist immer so alleine.

10 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 8:21 am

Mariechen


Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht aber wenn sie mit Mathilda spricht, kann ich mir das kaum anhören! Warum verstellt sie ihre Stimme so schrecklich? Eiiii mit der Mimiiii.

11 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 8:29 am

blumenmädchen

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Mariechen schrieb:Ich weiß nicht, ob es euch ähnlich geht aber wenn sie mit Mathilda spricht, kann ich mir das kaum anhören! Warum verstellt sie ihre Stimme so schrecklich? Eiiii mit der Mimiiii.

Mir rollen sich bei ihrm "kuuuuiiiiiiil" (cool) immer die Fußnägel auf.^^

12 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:05 am

rosequeen88

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Ich glaube, das machen viele Mütter oder generell Menschen mit Kindern automatisch, das hört irgendwann, wenn die Kinder älter sind auf, das hört sich für Andere wahrscheinlich komisch an, aber wenn man selbst Kinder hat kann man das evtl nachvollziehen.. also ich rede mit Kinder von 0-2/3 auch so lol!

13 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:09 am

cant_tell89

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LisaW90 schrieb:Sie ist unglücklich.... Ich versteh das mit dem Umzug auch nicht ganz. Sie ist umgezogen weil sie im Norden mehr verdient oder?
Ihr armer Typ ist mitgezogen, alles aufgegeben in der Heimat und jetzt jammert sie trotzdem noch rum... Very Happy Wenn der Kinderwunsch damals schon absehbar war, hätte ich mir das echt überlegt und wäre lieber bei meiner Familie geblieben. Arbeiten tut sie ja jetzt eh nicht mehr.

Ich hab das damals so verstanden, dass sie mit ihm mitgezogen ist, weil er einen guten Job im Norden bekommen hatte.

14 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:15 am

blumenmädchen

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rosequeen88 schrieb:Ich glaube, das machen viele Mütter oder generell Menschen mit Kindern automatisch, das hört irgendwann, wenn die Kinder älter sind auf, das hört sich für Andere wahrscheinlich komisch an, aber wenn man selbst Kinder hat kann man das evtl nachvollziehen.. also ich rede mit Kinder von 0-2/3 auch so lol!

Bis zu einem bestimmten Grad habe ich da absolutes Verständnis, ich rede mit Kleinkindern auch anders als mit Erwachsenen, aber wenn's dann Töne annimmt, die bei mir fast einen Tinnitus auslösen, ist es doch zu viel des Guten Very Happy Aber das ist ja auch immer Geschmackssache - deshalb schaue ich mir die Storys mit Mathilda inzwischen gar nicht mehr an. Mag das auch im Privatleben nicht, wenn Erwachsene so übertrieben mit kleinen Kindern reden^^

15 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:28 am

Mail.de


cant_tell89 schrieb:
LisaW90 schrieb:Sie ist unglücklich.... Ich versteh das mit dem Umzug auch nicht ganz. Sie ist umgezogen weil sie im Norden mehr verdient oder?
Ihr armer Typ ist mitgezogen, alles aufgegeben in der Heimat und jetzt jammert sie trotzdem noch rum... Very Happy Wenn der Kinderwunsch damals schon absehbar war, hätte ich mir das echt überlegt und wäre lieber bei meiner Familie geblieben. Arbeiten tut sie ja jetzt eh nicht mehr.

Ich hab das damals so verstanden, dass sie mit ihm mitgezogen ist, weil er einen guten Job im Norden bekommen hatte.

Nein, er hat den Vorschlag gemacht das sie wegziehen, damit sie auch mal mehr verdienen kann bzw. sich mehr leisten kann. Da sie im Osten angeblich keine Vollzeitjobs gefunden hat. Hat sie mal in einem Video gesagt. Für ihn war es wahrscheinlich ein Kinderspiel nen Job zu finden. Was ich aber auch nicht verstehe weil bei Douglas ist sie ja angeblich freiwillig gegangen, warum macht man den Handelsfachwirt und kündigt dann selber, sie hätte ja vielleicht die Chance gehabt ne Filiale zu übernehmen. Aber vielleicht war es ja doch nicht ihre Entscheidung zu gehen, wir werden die Wahrheit wohl nicht erfahren. Danach war sie ja bei Gerry Weber und bei Cecil und hat sich regelmäßig bei Twitter über die Kunden aufgeregt. Was auch gar nicht geht, meiner Meinung nach.

16 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:31 am

Wendekreis

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blumenmädchen schrieb:Ich fand es neulich irgendwie ziemlich schockierend, dass sie so mega dankbar war und extrem hervorgehoben hat, dass er sich mittags 3 Stunden um Mathilda gekümmert hat, damit sie schlafen kann. Das ist für mich einfach selbstverständlich, wenn man gemeinsam ein Kind erzieht.

Das würde ich nicht überinterpretieren.
Meist ist es eben doch einer der Elternteile, der sich (zwangsläufig) ein bisschen mehr kümmert. Soweit ich es verstanden habe, stillt Franzi ja auch noch, also ist es dann auch sie, die sich nachts kümmern muss. Und wenn alle zusammen in einem Zimmer schlafen, hat das natürlich auch Auswirkungen auf den Schlaf vom Partner. Wenn der dann auch noch nächteweise auszieht, damit er ein bisschen Schlaf bekommt, dann kommt man sich als Mutter so mitten in der Nacht manchmal schon wie die einsamste und ärmste Sau auf Erden vor.

Ganz ehrlich, wenn du total müde bist, dann bist du um jede Minute froh, die der Partner dir das Kind abnimmt. Da bist du einfach dankbar und knurrst den nicht noch an, dass es ja seine Pflicht sei - auch, wenn du in dem Punkt natürlich Recht hast. Aber die Dankbarkeit siegt in dem Moment einfach.

17 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:33 am

Gast


Gast
Mal eine Frage: Was hat sie denn gelernt, dass sie unbedingt wegziehen mussten? Mit "normalen" Jobs findet man doch überall was Vernünftiges. Außer man hat jetzt Biochemie studiert, da muss man zwangsläufig weg.

18 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:35 am

Mail.de


LiLuLaura schrieb:Mal eine Frage: Was hat sie denn gelernt, dass sie unbedingt wegziehen mussten? Mit "normalen" Jobs findet man doch überall was Vernünftiges. Außer man hat jetzt Biochemie studiert, da muss man zwangsläufig weg.

Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen.

19 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:47 am

blumenmädchen

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Wendekreis schrieb:
blumenmädchen schrieb:Ich fand es neulich irgendwie ziemlich schockierend, dass sie so mega dankbar war und extrem hervorgehoben hat, dass er sich mittags 3 Stunden um Mathilda gekümmert hat, damit sie schlafen kann. Das ist für mich einfach selbstverständlich, wenn man gemeinsam ein Kind erzieht.

Das würde ich nicht überinterpretieren.
Meist ist es eben doch einer der Elternteile, der sich (zwangsläufig) ein bisschen mehr kümmert. Soweit ich es verstanden habe, stillt Franzi ja auch noch, also ist es dann auch sie, die sich nachts kümmern muss. Und wenn alle zusammen in einem Zimmer schlafen, hat das natürlich auch Auswirkungen auf den Schlaf vom Partner. Wenn der dann auch noch nächteweise auszieht, damit er ein bisschen Schlaf bekommt, dann kommt man sich als Mutter so mitten in der Nacht manchmal schon wie die einsamste und ärmste Sau auf Erden vor.

Ganz ehrlich, wenn du total müde bist, dann bist du um jede Minute froh, die der Partner dir das Kind abnimmt. Da bist du einfach dankbar und knurrst den nicht noch an, dass es ja seine Pflicht sei - auch, wenn du in dem Punkt natürlich Recht hast. Aber die Dankbarkeit siegt in dem Moment einfach.

Dankbar darf man ja auch auf jeden Fall sein. Ich glaube, das kam ein bisschen falsch rüber. Und dass er die Kleine nachts nicht nehmen kann wenn sie a) noch gestillt wird und er b) arbeiten muss, ist ja gar keine Frage.
Aber mir war das einfach ein bisschen zu übertrieben. Das mag ich allgemein bei Insta aber nicht, dass es immer so besonders hervorgehoben wird, wenn ein Vater sich um seine Kinder kümmert, weil das wie gesagt für mich selbstverständlich ist. Aber auch das ist natürlich Einstellungssache - ich bin schon so aufgewachsen, dass beide Eltern sich gleichberechtigt kümmern und gegenseitig unterstützen (natürlich davon abgesehen, dass der Elternteil, der nicht arbeitet sich nachts und tagsüber um das Kind kümmert).

20 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:51 am

Null_Nada

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Das sie sich mehr kümmert finde ich auch völlig normal. Liegt auch einfach daran, dass sie stillt. In meiner Familie ist es allerdings auch allgemein üblich, dass sich beide Partner gleichermaßen und abwechselnd kümmern. Mein Onkel hat auch viel übernommen, trotz Vollzeitjob inkl. Montage. Wenn er dann mal zu Hause war ist er auch einfach mal mit dem Kleinen raus gegangen, damit meine Tante einfach mal eine halbe Stunde oder länger für sich hat. Das ist doch so wichtig.

21 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:52 am

ascheprinzessin

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Mail.de schrieb:Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen.

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Der Osten hat massive demografische Probleme, sodass an allen Enden und Ecken auch Arbeitsstellen wegbrechen und zwar enorm. In den kleinen Städten kann man gut leben zum Wohnen, aber kaum arbeiten, schon gar nicht als Handelsfachwirt, denn was gesucht wird, sind Fachkräfte z.B. in der Bau- oder Metallbranche, nicht im Personalmanagement. In den großen Städten herrscht - wie überall - dafür Wohnnot und Preisdrückerei, was Löhne angeht. Franzi hat schon Recht, dass man im Westen schneller Arbeit findet und mehr verdient. Das belegen etliche Studien und Statistiken, das musst du nur kurz googeln.

Und dass sie ihre Familie vermisst, ist der Bundesrepublik Deutschland geschuldet. Denn heutzutage muss man sich viel zu oft zwischen Familie und Job entscheiden, denn nicht in allen Regionen gibt es Arbeitsplätze, die auf das eigene Profil passen und/oder gut bezahlt sind, weil die Unternehmen hier in Deutschland mehr wert sind als die einzelnen Menschen, die darin arbeiten (das ist der sog. Kapitalismus, den alle so doll finden). Was also tun? In der Heimat bleiben, wo es keine Stelle für mich gibt, aber die Familie da ist? Oder weggehen und Geld verdienen? Franzi hat sich damals für die Arbeit entschieden, es ist trotzdem ihr gutes Recht, ihre Familie zu vermissen und es ist wirklich unfair, dass hier echt darüber hergezogen wird.

22 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:54 am

Gast


Gast
[quote="Mail.de"][quote="LiLuLaura"]Mal eine Frage: Was hat sie denn gelernt, dass sie unbedingt wegziehen mussten? Mit "normalen" Jobs findet man doch überall was Vernünftiges. Außer man hat jetzt Biochemie studiert, da muss man zwangsläufig weg.[/quote]

Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen. [/quote]

Habe viele Freundinnen, die Einzelhandelskauffrau gelernt und dann noch sich weiter gebildet haben. Die sind dann für ein bestimmtes Unternehmen INTERN umgezogen aber doch nicht für ein neues Unternehmen sonst wo hin. Man findet in jeder Stadt einen guten Job im Einzelhandel. Ich weiß ganz genau, dass Tarifunternehmen in Sachsen-Anhalt VIEL MEHR ZAHLEN als z.B. die in Niedersachsen. Wenn man in Hamburg lebt bekommt man natürlich mehr Gehalt als in einem Dorf im tiefsten Osten. Da sind die Mieten aber viel geringer, genauso wie alle anderen Kosten.

Wegen mehr verdienen in eine teurere Stadt zu ziehen ist doch... verblödet? Very Happy

23 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 9:59 am

Gast


Gast
[quote="ascheprinzessin"][quote="Mail.de"]Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen.[/quote]

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Der Osten hat massive demografische Probleme, sodass an allen Enden und Ecken auch Arbeitsstellen wegbrechen und zwar enorm. In den kleinen Städten kann man gut leben zum Wohnen, aber kaum arbeiten, schon gar nicht als Handelsfachwirt, denn was gesucht wird, sind Fachkräfte z.B. in der Bau- oder Metallbranche, nicht im Personalmanagement. In den großen Städten herrscht - wie überall - dafür Wohnnot und Preisdrückerei, was Löhne angeht. Franzi hat schon Recht, dass man im Westen schneller Arbeit findet und mehr verdient. Das belegen etliche Studien und Statistiken, das musst du nur kurz googeln.

Und dass sie ihre Familie vermisst, ist der Bundesrepublik Deutschland geschuldet. Denn heutzutage muss man sich viel zu oft zwischen Familie und Job entscheiden, denn nicht in allen Regionen gibt es Arbeitsplätze, die auf das eigene Profil passen und/oder gut bezahlt sind, weil die Unternehmen hier in Deutschland mehr wert sind als die einzelnen Menschen, die darin arbeiten (das ist der sog. Kapitalismus, den alle so doll finden). Was also tun? In der Heimat bleiben, wo es keine Stelle für mich gibt, aber die Familie da ist? Oder weggehen und Geld verdienen? Franzi hat sich damals für die Arbeit entschieden, es ist trotzdem ihr gutes Recht, ihre Familie zu vermissen und es ist wirklich unfair, dass hier echt darüber hergezogen wird.[/quote]

Keiner zieht darüber her. Verstehe es nicht so ganz. Ich könnte auch einen besseren Job haben, habe mir aber für meine Heimat entschieden. Na klar... wunderschönes Hamburg. Da würde ich so viel mehr verdienen ABER auch so viel mehr ausgeben.

Als Handelswachwirt wird man entweder Filialleitung oder macht Bereichsleiter im Einzelhandel. Da ist man aber wirklich viel unterwegs. Kann man aber dann von überall machen. Oder man geht direkt in die Personalplanung etc. Aber das sollte man dann schon in einem anderen Unternehmen aufgebaut haben - Berufserfahrung eben. Ich weiß halt NICHTS über ihren beruflichen Werdegang oder wo sie gewohnt haben aber zu sagen, dass man in einer kleineren Stadt keine Jobs findet ist gelogen. Ich wohne in einer Kleinstadt mit 70.000 Einwohnern und hier sind andauernd tolle Stelle als Filialleitung drin.

24 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 10:00 am

Mail.de


ascheprinzessin schrieb:
Mail.de schrieb:Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen.

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Der Osten hat massive demografische Probleme, sodass an allen Enden und Ecken auch Arbeitsstellen wegbrechen und zwar enorm. In den kleinen Städten kann man gut leben zum Wohnen, aber kaum arbeiten, schon gar nicht als Handelsfachwirt, denn was gesucht wird, sind Fachkräfte z.B. in der Bau- oder Metallbranche, nicht im Personalmanagement. In den großen Städten herrscht - wie überall - dafür Wohnnot und Preisdrückerei, was Löhne angeht. Franzi hat schon Recht, dass man im Westen schneller Arbeit findet und mehr verdient. Das belegen etliche Studien und Statistiken, das musst du nur kurz googeln.

Und dass sie ihre Familie vermisst, ist der Bundesrepublik Deutschland geschuldet. Denn heutzutage muss man sich viel zu oft zwischen Familie und Job entscheiden, denn nicht in allen Regionen gibt es Arbeitsplätze, die auf das eigene Profil passen und/oder gut bezahlt sind, weil die Unternehmen hier in Deutschland mehr wert sind als die einzelnen Menschen, die darin arbeiten (das ist der sog. Kapitalismus, den alle so doll finden). Was also tun? In der Heimat bleiben, wo es keine Stelle für mich gibt, aber die Familie da ist? Oder weggehen und Geld verdienen? Franzi hat sich damals für die Arbeit entschieden, es ist trotzdem ihr gutes Recht, ihre Familie zu vermissen und es ist wirklich unfair, dass hier echt darüber hergezogen wird.

Also ich komme selber aus dem
Osten und wohne im Westen. Ich bin aber wegen meinem Partner weggezogen. Aber es stimmt einfach nicht mehr, man kann heutzutage nicht mehr sagen das man im osten überall schlechter verdient als im Westen, das ist einfach nicht so. Und ich kenne genug Leute die im Osten im Einzelhandel gutes Geld verdienen, es kommt auf die Firma an. Und man kann auch nicht mehr heutzutage sagen das man im
Westen besser verdient, hier wird teilweise auch richtig schlecht bezahlt und die Lebenshaltungskosten sind teilweise noch viel höher, das sind einfach Klischees die sich all die Jahre aufgebaut haben. Es kommt einfach auf die Firma an wo man arbeitet, da ist es egal ob Osten oder Westen.

25 Re: wirsind_suess am Di Nov 07, 2017 10:01 am

Gast


Gast
ascheprinzessin schrieb:
Mail.de schrieb:Einzelhandelskauffrau und dann hat sie später den Handelsfachwirt gemacht, da kriegt man eigentlich überall nen Job auch im Osten. Und nicht alle Firmen zahlen in der Branche schlecht, ich kenne einige die gut verdienen.

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Der Osten hat massive demografische Probleme, sodass an allen Enden und Ecken auch Arbeitsstellen wegbrechen und zwar enorm. In den kleinen Städten kann man gut leben zum Wohnen, aber kaum arbeiten, schon gar nicht als Handelsfachwirt, denn was gesucht wird, sind Fachkräfte z.B. in der Bau- oder Metallbranche, nicht im Personalmanagement. In den großen Städten herrscht - wie überall - dafür Wohnnot und Preisdrückerei, was Löhne angeht. Franzi hat schon Recht, dass man im Westen schneller Arbeit findet und mehr verdient. Das belegen etliche Studien und Statistiken, das musst du nur kurz googeln.

Und dass sie ihre Familie vermisst, ist der Bundesrepublik Deutschland geschuldet. Denn heutzutage muss man sich viel zu oft zwischen Familie und Job entscheiden, denn nicht in allen Regionen gibt es Arbeitsplätze, die auf das eigene Profil passen und/oder gut bezahlt sind, weil die Unternehmen hier in Deutschland mehr wert sind als die einzelnen Menschen, die darin arbeiten (das ist der sog. Kapitalismus, den alle so doll finden). Was also tun? In der Heimat bleiben, wo es keine Stelle für mich gibt, aber die Familie da ist? Oder weggehen und Geld verdienen? Franzi hat sich damals für die Arbeit entschieden, es ist trotzdem ihr gutes Recht, ihre Familie zu vermissen und es ist wirklich unfair, dass hier echt darüber hergezogen wird.

Da stimme ich Ascheprinzessin absolut zu. Ich selbst habe genau diese Erfahrungen machen müssen. Und meine Nichte ist sogar bis nach Holland weggegangen und lebt jetzt dort schon viele Jahre, weil sie es leid war, im Osten für einen lächerlichen Lohn zu arbeiten. Die Fratze des Kapitalismus ist im Osten immer noch besonders hässlich.

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