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Familienblogger

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376 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 11:40 am

bezahltewerbung

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KleeneMia schrieb:dailypia Wink

Pia war vorhin life und ich hab mal reingeschaut. Anfangs tat sie mir wirklich leid, wie sie da saß und weinte. Leider hat sich das Mitgefühl doch recht schnell wieder in Luft aufgelöst, als sie meinte, dass bei den 5.000 EUR die Kosten für ihren Rechtsanwalt ja noch nicht dabei sind, die kämen ja noch zusätzlich dazu. Das soll dann wohl auch aus Spenden getragen werden ?
Wie Idealistshaven bereits angesprochen hat: wer mit einem Blog selbstständig tätig ist und keine Rechtschutzversicherung abgeschlossen hat ist wirklich sehr naiv unterwegs.

Da gebe ich dir/euch recht. Falls sie dafür auch noch Spenden einsammelt und da wirklich Leute spenden fall ich vom Glauben ab

KleeneMia schrieb:Sie hat auch angesprochen, dass, sollten mehr Spendengelder eingehen als sie benötigen, diese spenden werde, weil "sonst steigen mir die Spender aufs Dach, wenn ich das für uns einsacke". Ja, das würden sie vermutlich und auch zu Recht. Einen Überschuss zu spenden sollte zudem nicht aus dem Grund erfolgen, weil ihr sonst welche aufs Dach steigen, sondern aus freien Stücken heraus, weil sie ein Zuviel nicht annehmen WILL.
Auch dieses "mimimi" von wegen, dass sie heute (oder morgen?) mit einer Freundin Sushi essen gehe, weil das schon seit Wochen ausgemacht sei oder den Kindern letzte Woche Mützen und Schals bestellt habe und das nun sicher böse Kommentare nach sich ziehe und sie nun voll unter Beobachtung stehe.
Es ist mir einfach zu viel Gejammere und zu viel Selbstmitleid. Auch wenn es 10 Jahre her ist, letztlich trägt sie selbst Schuld an der Misere. Nun hat sie einen Spendenaufruf gestartet und nach nicht mal 24 Stunden ist die Summe quasi zusammen. Somit dürften ihre finanziellen Sorgen vom Tisch sein.
Jetzt noch darüber klagen, dass sie sich unter Beobachtung fühle, bei allem, was sie kauft oder macht ist wirklich unnötig. Na klar wird da kritisch drauf geguckt werden. Aber ist das nicht normal ??


Wow... Dann lädt man die Freunde halt nach Hause ein wenn das Geld so knapp ist? Aber online praktisch eine existenzbedrohende Situation zu beschreiben, 5000 Euro zu sammeln und dann den Lebensstil nicht mal minimal einschränken zu wollen... Suspect Da ist man doch selber schuld wenn man sich unter Beobachtung fühlt.

377 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 11:41 am

Forever21


tinabulos macht mich heute mal wieder sprachlos. Sie sollte dringend mal an ihren Ausrastern arbeiten, die sie gelegentlich in den Storys hat. Sie postete heute, dass ihr die Weisheitszähne rauswachsen und sie so große Angst davor hat, das operieren zu lassen. Dazu schrieb sie, dass sie keine Erfahrungsberichte möchte, weil sie eh schon genug Angst hat. Als ihr dann trotzdem welche schrieben und ihr gut zureden möchten, dass sie keine Angst haben muss, dass das alles ein easy Eingriff ist, rastet sie völlig aus und schreit fast schon in ihr Handy. Wie unverschämt ist diese Frau denn bitte? Und dann auch noch auf eine Followerin losgehen, die sie auf dieses Fehlverhalten hinweist. Ich kenne keinen Instagramer, der trotziger und unprofessioneller auf Kritik reagiert, als sie. Da ist mir direktes blockieren doch lieber, als mir das freche und unverschämte Mundwerk von so einer anzuhören. Das dachte ich mir schon vor Monaten, als sie wegen einer anderen Sache vor der Kamera so ausgerastet ist.
Und sorry, aber sich bei einem entzündeten Blinddarm gegen eine OP zu entscheiden grenzt für mich schon hart an Dummheit, wie kann man so unvorsichtig mit seinem eigenen Körper umgehen?

378 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 12:21 pm

KleeneMia

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bezahltewerbung schrieb:

Wow... Dann lädt man die Freunde halt nach Hause ein wenn das Geld so knapp ist? Aber online praktisch eine existenzbedrohende Situation zu beschreiben, 5000 Euro zu sammeln und dann den Lebensstil nicht mal minimal einschränken zu wollen...  Suspect Da ist man doch selber schuld wenn man sich unter Beobachtung fühlt.

Nun, nachdem die außerplanmäßigen Ausgaben durch Spendengelder gedeckt wurden, muss der Lebensstil ja glücklicherweise nicht eingeschränkt werden Wink

Ich verstehe allerdings absolut nicht, wie man als Selbstständige(r) absolut NULL Rücklagen für außergewöhnliche und unvorhersehbare Ausgaben haben kann. 5.000 EUR sind nicht wenig, aber auch kein exorbitant hoher Betrag, der absolut jenseits von gut und böse ist. Normalerweise müsste das -unter Erläuterung der Situation- von der Hausbank als Kleinkredit darstellbar sein.

Hat überhaupt jemals ein/e Blogger/in oder Instagramer/in bei ihren Followern um Spenden für eine Abmahngebühr gebettelt ? Weiß das jemand ?

379 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 12:30 pm

Amata


kimas555 schrieb:
Amata schrieb:Ich weiß nicht, ob ich das hier fragen darf. Ich mache es jetzt mal. Bin ja ganz neu und habe überschaubare 6 Beiträge. Und eine negative Bewertung! Hmmm. Wie geht das? Warum werden die vergeben? Sehen, wer das war , kann ich wohl nicht, oder? Vielleicht mag mal jemand über meine Beiträge schauen und mir sagen, ob ich irgendwie/irgendwo gehen die Nettiquette verstoßen habe. Ich bin echt ratlos. Dass man negativ bewertet wird, weil jemandem nicht gefällt, was ich schreibe, geht ja in einem gossip Forum wohl eher nicht. Oder doch? Danke schön.

Oh doch, so bin auch ich bei -9 gelandet. Wenn man in einigen Threads nicht den Liebling der einen favorisiert, bekommt man eine negatvie Bewertung. Habe auch nie gegen irgendwas verstoßen.
Du kannst selber noch nicht bewerten, weil du erst seit kurzem angemeldet bist. Das dauert etwas. Allerdings kann ich jetzt auch nicht mehr bewerten, da ich im Minurbereich bin. Naja dieses Bewertungssystem ist mMn nicht ganz so sinnvoll, weil man wirklich schon bei Meinungsverschiedenheiten von einigen eine negative Bewertung bekommt und das macht in einem Gossip Forum nicht wirklich Sinn.

Herrliches Bewertungssystem: schon -2.
Danke dir für deine Antwort!

380 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 12:42 pm

Summer

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Also, dass es Eltern gibt die ihre Familie über Instagram vermarkten, wusste ich. Aber ein eigenes Profil auf dem ausschließlich ein kleines Kind gezeigt wird und bei dem auch noch eine E-Mail für Kooperationen angegeben ist? Das kannte ich noch nicht: https://www.instagram.com/lion17z/

381 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 1:13 pm

katha


Fashionkitchen hat ihren Abmahnprozess damals crowdfunden lassen, da kam auch mehr zusammen als nötig, weil sie am Ende gewonnen hat und die Gegenseite nicht bezahlen musste. Was sie dann allerdings mit den Spenden wirklich gemacht hat, weiß ich nicht, so intensiv folge ich ihr nicht. Es gab aber lange Diskussionen und böses Blut, weil sie sehr intransparent damit umgegangen ist, nachdem sie das Geld beisammen hatte.

382 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 1:54 pm

Wendekreis

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zu Daily Pia:
Ich bin eine der Personen, die gespendet haben. Und nein, ich falle nicht auf Heiratsschwindler rein oder möchte Jemandem einen (weiterhin) hohen Lebensstandard garantieren. Wink

Aber ich erkläre gerne, warum ich gespendet habe.

Ich folge Pia schon ziemlich lange und empfinde sie als authentisch, reflektiert und ziemlich taff. Dennoch hat es sie natürlich umgehauen, als sie Ende letzter Woche den Brief mit dieser hohen Forderung bekommen hat.
Ganz ehrlich, ich glaube, das würde Jeden belasten und Jeden, der das Geld halt nicht mal auf der hohen Kante liegen hat, erst mal völlig durch den Wind schießen.

Dazu ist die Frist zur Zahlung sehr kurz, sodass sie schnell nach einer Lösung suchen musste.

Und ich glaube ihr, dass ihr genau das, was sie mit dem öffentlichen Spendenaufruf jetzt gemacht hat, sehr sehr schwer gefallen ist. Genau das hat sie übrigens in ihrem Live-Video heute auch gesagt. Ebenso, dass sie sich darüber bewusst ist, dass es Leute gibt, die sie dafür verurteilen. Dass sie auch weiß, dass es natürlich viel schlimmere Geschichten gibt, wegen derer es Spendenaufrufe gibt, und dass sie sich dafür schämt, öffentlich um Geld zu bitten.
Das ist in meinen Augen sehr reflektiert.
Auch die Tatsache, dass sie weiß, dass genau wegen dieses Spendenaufrufs ihr Verhalten in nächster Zeit kritisch beäugt und kommentiert wird. Kurz gesagt, dass sie sich dadurch eben auch angreifbar macht.

Pia nutzt ihre Bekanntheit nun dazu, um Hilfe zu bitten, auch, weil sie nun ziemlich schnell reagieren muss.
Das kann man gut finden, oder auch nicht.
Man kann spenden, oder man kann es halt einfach lassen.
Beides ist in Ordnung.

Ich habe mich für eine Spende entschieden, weil ich nach Pias Aufruf gerne mit einem kleinen Beitrag helfen wollte. Warum? Weil ich eben auch von Pias Blog, von den Ideen und Rezepten profitiert habe und sehr gerne etwas  zurückgebe.

Auch das kann man jetzt gut finden oder halt nicht. Ist mir ehrlich gesagt auch egal, denn ich bin ja Keinem eine Rechenschaft schuldig. Ich glaube, es gibt in diesem Punkt kein Richtig oder Falsch, man sollte einfach selbst gucken, wie man als Leser ihres Blogs und Kanals damit umgeht.

Ich denke, dass die, die meine Beiträge hier öfters lesen, wissen, dass ich nicht dumm bin oder mein Gehirn irgendwo verlegt habe.

Hinter meine Spende an Pia stehe ich jedenfalls und hoffe, dass sie ihr ein bißchen hilft und sie die nächsten Nächte ruhiger schlafen lässt.

383 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 2:24 pm

Amata


Wendekreis schrieb:zu Daily Pia:
Ich bin eine der Personen, die gespendet haben. Und nein, ich falle nicht auf Heiratsschwindler rein oder möchte Jemandem einen (weiterhin) hohen Lebensstandard garantieren. Wink

Aber ich erkläre gerne, warum ich gespendet habe.

Ich folge Pia schon ziemlich lange und empfinde sie als authentisch, reflektiert und ziemlich taff. Dennoch hat es sie natürlich umgehauen, als sie Ende letzter Woche den Brief mit dieser hohen Forderung bekommen hat.
Ganz ehrlich, ich glaube, das würde Jeden belasten und Jeden, der das Geld halt nicht mal auf der hohen Kante liegen hat, erst mal völlig durch den Wind schießen.

Dazu ist die Frist zur Zahlung sehr kurz, sodass sie schnell nach einer Lösung suchen musste.

Und ich glaube ihr, dass ihr genau das, was sie mit dem öffentlichen Spendenaufruf jetzt gemacht hat, sehr sehr schwer gefallen ist. Genau das hat sie übrigens in ihrem Live-Video heute auch gesagt. Ebenso, dass sie sich darüber bewusst ist, dass es Leute gibt, die sie dafür verurteilen. Dass sie auch weiß, dass es natürlich viel schlimmere Geschichten gibt, wegen derer es Spendenaufrufe gibt, und dass sie sich dafür schämt, öffentlich um Geld zu bitten.
Das ist in meinen Augen sehr reflektiert.
Auch die Tatsache, dass sie weiß, dass genau wegen dieses Spendenaufrufs ihr Verhalten in nächster Zeit kritisch beäugt und kommentiert wird. Kurz gesagt, dass sie sich dadurch eben auch angreifbar macht.

Pia nutzt ihre Bekanntheit nun dazu, um Hilfe zu bitten, auch, weil sie nun ziemlich schnell reagieren muss.
Das kann man gut finden, oder auch nicht.
Man kann spenden, oder man kann es halt einfach lassen.
Beides ist in Ordnung.

Ich habe mich für eine Spende entschieden, weil ich nach Pias Aufruf gerne mit einem kleinen Beitrag helfen wollte. Warum? Weil ich eben auch von Pias Blog, von den Ideen und Rezepten profitiert habe und sehr gerne etwas  zurückgebe.

Auch das kann man jetzt gut finden oder halt nicht. Ist mir ehrlich gesagt auch egal, denn ich bin ja Keinem eine Rechenschaft schuldig. Ich glaube, es gibt in diesem Punkt kein Richtig oder Falsch, man sollte einfach selbst gucken, wie man als Leser ihres Blogs und Kanals damit umgeht.

Ich denke, dass die, die meine Beiträge hier öfters lesen, wissen, dass ich nicht dumm bin oder mein Gehirn irgendwo verlegt habe.

Hinter meine Spende an Pia stehe ich jedenfalls und hoffe, dass sie ihr ein bißchen hilft und sie die nächsten Nächte ruhiger schlafen lässt.

Ich finde das super sympathisch von dir! Und ebenso sympathisch, dass du deine Beweggründe dargelegt hast. Ich kann das nachvollziehen und wie gesagt, finde es toll von dir.
Ich kenne pia nicht und habe heute zum 1. Mal von ihr gehört.
Was mich sehr stört, bei dieser Spendenaktion ist:
- sie fragt nach Spenden für sich selber. So eine Aktion sollte ins Leben gerufen WERDEN
- ich kann keine Notlage erkennen (diese wäre z.B. eine (auch durch eigenes Verschulden) gekündigte Krankenversicherung und dann wird jemand krank.... irre Behandlungskosten fallen an... es geht um Leben und Tod oder die Existenz)
- sie behält ihren Lebensstil bei
- sie legt nicht klar dar, was mit einem Überschuss an Spenden passiert, bzw. trifft keine transparenten Vorkehrungen, damit das sicher nicht passiert
So von außen betrachtet finde ich das seltsam bis anstößig.
VG, A.

384 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 2:47 pm

Gossipqueen


Lebenslust kribbelts also im Bauch wenn sie an ihre beste Freundin denkt? Was für eine Liebeserklärung, ich glaub ich muss ihr entflogen, das Gesäusel hält ja keiner aus Rolling Eyes

385 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 2:53 pm

bezahltewerbung

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Es kann natürlich jeder für das spenden, für das er möchte. Aber mir scheint das einfach undurchdacht. Erstens steht doch überhaupt nicht fest ob sie überhaupt den ganzen Betrag zahlen muss (das wird sie auch wissen, da sie ja schon beim Anwalt war), diese Abmahnungen setzen erstmal auf Angstmache. Und zweitens sollte man sich idealerweise vorher überlegen was man mit den Spenden macht, die man eventuell nicht braucht. Zudem finde ich es seltsam dass man direkt um den kompletten Betrag von 5.000 bittet, denn so sehr nagt die Familie nun auch nicht am Hungertuch. Es ist schon mehr als der komplette Betrag zusammen und das Leetchi Konto ist noch offen... Das hat einen seltsamen Beigeschmack. Mag ja sein dass viele gerne was geben, das steht auch jedem zu, aber mein Bild von ihr hat sich nun verändert.

386 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 2:55 pm

KleeneMia

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@Wendekreis

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich halte absolut niemanden für dumm und verurteile auch niemanden, der für Pia gespendet hat. Im Gegenteil, grundsätzlich ist es eine sehr lobenswerte Geste, wenn man für fremde Menschen spendet.
Und wie du schon sagtest, es gibt kein Richtig oder Falsch - wer spendet, tut dies und wer nicht, nicht.

Auch ich habe Pia bisher als sehr bodenständig, reflektiert, authentisch und taff wahrgenommen.
Vielleicht gerade deswegen stößt mir die aktuelle Situation so bitter auf. Das Zahlungsziel ist zum 19.11., also 14 Tage - das ist für mein Empfinden eine relativ normale Fristsetzung. Ihr Rechtsanwalt wird prüfen ob die Ansprüche, bzw. die Höhe des Betrages berechtigt sind. Es kann also durchaus sein, dass der Betrag nach unten korrigiert wird. Obwohl derzeit also noch unklar ist, um welche Summe es konkret geht, bittet sie um Spenden quasi für die volle Summe, weil sie den fälligen Betrag nicht zur Verfügung hat.
Ich finde es schon sehr befremdlich, für sich selbst einen Spendenaufruf zu starten, für eine eigens verschuldete Strafzahlung und (vermutlich ist es das, was mich am meisten irritiert und auch verärgert) keine Bereitschaft zeigt, zumindest einen Teil selbst zu bezahlen. Den Brief bekam sie Freitag, der Spendenaufruf ging gestern online. Ein Gespräch mit der Bank hat also sehr wahrscheinlich nicht stattgefunden. Sie bringt nur das Argument, dass sämtliche Ersparnisse ins sanierungsbedürftige Eigenheim geflossen sind.
Und ja, da frage ich mich schon: habe ich mich in ihr getäuscht ? Ist sie doch nicht so taff und reflektiert, wie ich dachte ? Als Selbstständige mit Internetauftritt keine Rechtsschutzversicherung ? Als Selbständige keinerlei Rücklagen ? Nicht mal 2.000 EUR ? Alles ins Haus (das sie ja noch nicht so lange haben, inwieweit da nun schon Renovierungsstau besteht ?) gesteckt ?
Auch die Frage, was mit "zuviel bezahlten Spenden" passiert, steht ungeklärt im Raum. Ich sehe keine Bemühungen, dass sie selbst versucht, zumindest einen Teilbetrag aus eigenen Stücken zu stemmen.

Das Sushi Essen mit der Freundin oder die neuen Sachen für die Kinder - das war vor der Forderung ausgemacht/bestellt, das ist für mich kein Ding, soll sie machen. Aber dann bitte nicht lamentieren, dass sie sich so unter Beobachtung fühle. Die Medaille hat nunmal zwei Seiten: sie hat den Abmahnbetrag vom Hals, dafür sollte sie in der nächsten Zeit dann eben besser nicht beim Bäcker frühstücken oder mit den Kindern Sushi essen, oder besser gesagt nichts dergleichen posten.

387 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 3:25 pm

Wendekreis

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Ja, die Vorwürfe verstehe ich auch. Ich denke aber, dass Pia jetzt einfach schnell handeln will und es deshalb in Kauf nimmt, dass manche Dinge noch nicht absolut durchdacht sind, wie ja z.B. die Sache mit dem möglicherweise überzähligen Spendengeldern.

Zu diesem Punkt hat sie aber - meiner Meinung nach auch nachvollziehbar - gesagt, dass sie sich noch nicht sicher ist, wie sie das handhabt. Sie würde es, so sagte sie im Video, ja auch zurückzahlen, aber dann wäre eben die Frage, wer Geld bekommt und wer nicht. Und gleichzeitig könnte es eben auch sein, dass die 5.000€ nicht ausreichen.

Dass das alles nicht so einfach ist und aktuell auch etwas undurchsichtig, ist Pia offenbar auch völlig bewusst. Sie ist in dem Live-Video auch auf viele Punkte, Fragen und bereits mögliche Vorwürfe eingegangen, das ist in so einem Rahmen ja auch noch mehr möglich, als in einem Beitrag.

Es ist nur so: Nicht nur für alle Anderen, auch für Pia ist diese ganze Sache noch völlig undurchsichtig. Auch sie weiß im Grunde nicht, wie viel Geld sie dies kosten wird und was da ggf. noch auf sie zukommt. Rechtsschutzversicherung übrigens hin oder her: Die Strafe müsste sie so oder so aus eigener Tasche zahlen.

Was muss es für sie für ein Gefühl sei, mit so einer schwammigen Situation momentan klarzukommen und - egal aus welchem Grund auch immer - diese hohe Summe gerade nicht auf dem Konto zu haben?
Ich kann es verstehen und finde es gut, dass Pia nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern nach Lösungen sucht. Ob das jetzt hier die beste ist, sei mal dahingestellt, aber sie hat sich diesen Weg jetzt ausgesucht.

Bei mir hat übrigens nicht gleich der Spendefinger gezuckt, sondern ich habe darüber nachgedacht und mich sehr bewusst dafür entschieden. Trotz der Contra-Punkte.

388 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 7:01 pm

Idealistshaven

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Die Milf Frau Mama geht gerade voll ab in einer Hermes- Hass-Tirade.

389 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 7:23 pm

katha


Ich kann viele deiner Punkte nachvollziehen, Wendekreis, in erster Linie ist Pia und ihre Familie für mich auch sehr sympathisch, authentisch und herrlich normal. Darüber hinaus lese ich ihre Texte meistens gerne, weil sie auch nach so vielen Jahren noch neue Ideen hat und sich auch immer wieder selbst hinterfragt und über ihr Familienleben reflektiert.
Aber: Ich verstehe das Argument nicht, dass ja noch nie jemand für ihre Inhalte bezahlen musste, denn das ist schlichtweg nicht wahr. Das Blog ist ihr Job, sie finanziert sich durch Werbung, die wir als Leser konsumieren und ihr mit unseren Klicks ihr Einkommen sichern. Dass Werbung mit ihrer Reichweite ein mächtiges Instrument ist, ist nichts Neues - und wie mächtig ihre Reichweite trotz des momentan eher ruhigen Fahrwassers auf ihrem Blog immer noch ist, zeigt die Resonanz auf ihren Aufruf. Pia macht diesen Job schon lange, war früher auch in der Branche angestellt und ist ein alter Hase, sie hatte über die Jahre viele zahlungskräftige Kooperationspartner, ich denke beispielsweise an das First-Page-Sponsoring von Ecover vor ein paar Jahren. Ich finde es unaufrichtig, nahezulegen, dass sie von ihren Lesern über die Jahre nicht ausreichend profitiert hat, dass sie nicht die Möglichkeit gehabt hätte, Rücklagen zu bilden. Sie ist bei Weitem nicht so konsumorientiert wie manche andere Bloggerin, aber ich hatte schon auch immer den Eindruck, dass das Geld für aufwendige Basteleien, Kostüme, Kinderklamotten, Spielzeug, Schulaustattung und so weiter recht locker saß, aber durchaus auf eine sympathische, unaufdringliche Weise. Sinngemäß zu behaupten, ihr Content wäre umsonst, ist aber schlichtweg nicht wahr, wir zahlen alle mit Klicks und Daten, die sie durch ihre Kunden monetisieren lässt, damit wäre sie auch durchaus in der Lage gewesen, ihr Unternehmen besser abzusichern. Dass sie mit ihrem Sympathiebonus trotzdem schnell genug zusammen bekommt, wundert mich nicht und finde ich auch nicht schlimm, jeder kann ja mit seinem Geld tun und lassen, was er möchte. Ich gönne es ihr sehr, dass sie so viele treue Seelen unter ihren Lesern hat, das muss sie sehr berühren, ich denke nämlich nicht, dass das eine eiskalte und berechnende Aktion war. Mir stößt nur immer dieser Rahmen auf, in den sich Blogger und Instagrammer selbst rücken - "Ich bin doch eure Pia und hab euch die ganzen Jahre noch nie um was gebeten!" - letztendlich ist es eine klar konsumorientierte Dienstleistung, die sie anbietet.

390 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 8:35 pm

Lisandra


Ist das jetzt die neue Mode, dass man bei jedem Problem um Spenden bittet?
Soll jetzt jeder mit finanziellen Problemen, weil ihm grade das Auto/die Waschmaschine/der Kühlschrank kaputt gegangen ist, oder Umzugskosten ins Haus stehen, oder er einen Studienkredit braucht oder einfach blöd gewirtschaftet hat um Spenden bitten?

Ich käme nie um die Idee bei sowas um Spenden zu bitten. Kann diese Mentalität auch überhaupt nicht nachvollziehen. So ist das Leben! Sparen und Durststrecken gehören dazu.

391 Re: Familienblogger am Mo Nov 05, 2018 10:13 pm

Wendekreis

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katha schrieb:Sinngemäß zu behaupten, ihr Content wäre umsonst, ist aber schlichtweg nicht wahr, wir zahlen alle mit Klicks und Daten, die sie durch ihre Kunden monetisieren lässt, damit wäre sie auch durchaus in der Lage gewesen, ihr Unternehmen besser abzusichern.

Vielleicht habe ich es überlesen, aber mir ist nicht bekannt, dass sie dieses Argument gebracht hätte. Wo hast du das denn gelesen?

Einige Follower haben dies sinngemäß geschrieben, das stimmt. Aber Pias selbst hat doch "nur" in dem Blogbeitrag um Hilfe gebeten, ohne irgendwelche Argumente in's Feld zu führen.

Der Autor dieser Nachricht wurde verbannt. - Diese Nachricht anzeigen

393 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 12:49 pm

Butterfly


Lisandra schrieb:Ist das jetzt die neue Mode, dass man bei jedem Problem um Spenden bittet?
Soll jetzt jeder mit finanziellen Problemen, weil ihm grade das Auto/die Waschmaschine/der Kühlschrank kaputt gegangen ist, oder Umzugskosten ins Haus stehen, oder er einen Studienkredit braucht oder einfach blöd gewirtschaftet hat um Spenden bitten?

Ich käme nie um die Idee bei sowas um Spenden zu bitten. Kann diese Mentalität auch überhaupt nicht nachvollziehen. So ist das Leben! Sparen und Durststrecken gehören dazu.

DAS ist mir auch schon aufgefallen. Viele Spendenaufrufe und es wird wohl auch großzügig gespendet. Mamamulle nach dem Tod ihres Mannes, BabykindundMeer für ihre verwitwete Schwester, dann ohana_85 eine angeblich Herzkranke für Urlaub, sebibebi für sie, für Organisationen und Schicksalsschläge verschiedener Personen.
Instagram ist viel Spenden oder Werbung, das nervt zwischendurch ziemlich.

394 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 3:00 pm

Wendekreis

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Butterfly schrieb:
DAS ist mir auch schon aufgefallen. Viele Spendenaufrufe und es wird wohl auch großzügig gespendet. Mamamulle nach dem Tod ihres Mannes, BabykindundMeer für ihre verwitwete Schwester, dann ohana_85 eine angeblich Herzkranke für Urlaub, sebibebi für sie, für Organisationen und Schicksalsschläge verschiedener Personen.
Instagram ist viel Spenden oder Werbung, das nervt zwischendurch ziemlich.

Wobei manche Spendenaufrufe dann auch wieder Werbung sind - umbeauftragt und freiwillig. Wink

Ich finde es eigentlich gut, dass Menschen ihre Reichweite dafür nutzen, um um Hilfe bei Schicksalsschlägen zu bitten. Auf der anderen Seite stehen da natürlich dann auch wieder Menschen, die diese Reichweite nicht selbst haben oder für die keiner einsteht.

Außerdem finde ich es gut, etwas ganz konkret für eine bestimmte Person zu tun - auch, wenn ich diese nur durchs Internet kenne.
Noch besser ist es natürlich, wenn man die Augen aufhält und aktiv in seinem Umfeld hilft oder sich einsetzt. Da gibt es so viele Möglichkeiten, etwas Gutes zu tun und so viele Menschen, die kleine und große Schicksalsschläge hinzunehmen haben.

Letztendlich muss man aber bei jedem Hilfeaufruf selbst für sich entscheiden, ob und wie man hilft.

Und irgendwie finde ich es auch schade, dass es dich offenbar nervt, wenn Leute um Hilfe bitten. Da steckt meist doch mehr Not dahinter, als man auf den ersten Blick sieht.

395 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 3:18 pm

Marie17


@Madeleine12 Danke ich sehe das genau so! Hatte es in nem anderen Thread hier auch schon angesprochen. Ich finde es echt sowas von dreist wie sie da predigt es sei Betrug und selber hat sie das doch ganz genau so gemacht! Ganz schön peinlich! Außerdem sieht man das bei ihr doch auch sehr schnell, dass da was nicht stimmen kann mit 170 k durchschnittlich aber nur 5000 Likes pro Bild?

396 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 4:33 pm

Halloibims123


Ich kenne diese Pia auch nicht und bin auch der Meinung das jeder für sich entscheiden muss ob er spendet! Ich finde jedoch das man nicht einfach einen Spendenaufruf „raushauen“ sollte! Klar sitzt erstmal der Schock tief, aber dann spricht man erstmal mit einem Anwalt, wartet daraufhin die Reaktion ab und daraufhin verlängert sich die Zahlungsfrist nochmal, dann sprech ich mit meiner Bank, Familie und kläre wie man das Problem lösen kann! Meiner Meinung nach kommt so ein direkter Spendenaufruf einfach als einfachste und gemütlichste Lösung rüber! Ich spende gern für Menschen in Not, nur meiner Meinung nach ist diese pia in keinerlei Notsituation, die nicht auch innerhalb der Familie geklärt werden hätte können! Kommt mir vor als hätte sie ihre Reichweite in diesem Fall einfach ausgenutzt!

397 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 4:59 pm

Butterfly


Wendekreis schrieb:
Butterfly schrieb:
DAS ist mir auch schon aufgefallen. Viele Spendenaufrufe und es wird wohl auch großzügig gespendet. Mamamulle nach dem Tod ihres Mannes, BabykindundMeer für ihre verwitwete Schwester, dann ohana_85 eine angeblich Herzkranke für Urlaub, sebibebi für sie, für Organisationen und Schicksalsschläge verschiedener Personen.
Instagram ist viel Spenden oder Werbung, das nervt zwischendurch ziemlich.

Wobei manche Spendenaufrufe dann auch wieder Werbung sind - umbeauftragt und freiwillig. Wink

Ich finde es eigentlich gut, dass Menschen ihre Reichweite dafür nutzen, um um Hilfe bei Schicksalsschlägen zu bitten. Auf der anderen Seite stehen da natürlich dann auch wieder Menschen, die diese Reichweite nicht selbst haben oder für die keiner einsteht.

Außerdem finde ich es gut, etwas ganz konkret für eine bestimmte Person zu tun - auch, wenn ich diese nur durchs Internet kenne.
Noch besser ist es natürlich, wenn man die Augen aufhält und aktiv in seinem Umfeld hilft oder sich einsetzt. Da gibt es so viele Möglichkeiten, etwas Gutes zu tun und so viele Menschen, die kleine und große Schicksalsschläge hinzunehmen haben.

Letztendlich muss man aber bei jedem Hilfeaufruf selbst für sich entscheiden, ob und wie man hilft.

Und irgendwie finde ich es auch schade, dass es dich offenbar nervt, wenn Leute um Hilfe bitten. Da steckt meist doch mehr Not dahinter, als man auf den ersten Blick sieht.

Eigentlich nervt es mich eher, weil ich da eben schlechte Erfahrungen gemacht hab, nämlich mit Aufrufen für Leute, die sich Lügen ausgedacht haben. Sicher ist das nicht bei allein so, aber es bringt einen faden Beigeschmack mit sich.

398 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 6:29 pm

Saphira


Ich frage mich, ob da überhaupt wer spendet und wie blöd manche überhaupt sind...

399 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 7:28 pm

Wendekreis

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Saphira schrieb:Ich frage mich, ob da überhaupt wer spendet und wie blöd manche überhaupt sind...

Vielen Dank.

400 Re: Familienblogger am Di Nov 06, 2018 7:38 pm

Frances


Ich schätze Pia als ehrlich ein und würde ihr da einfach aus dem Bauch heraus vertrauen,dass sie so einen Spendenaufruf nicht ohne triftigen Grund startet.

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